Dresden – Breslau: Tag 4 + 5 in Polen
Video vom 01.07.
Video vom 02.07.
Einen umfangreichen Bilderthread findet man im Offroad-Forum, getrennt nach PKW, LKW und Motorrädern.
Video vom 01.07.
Video vom 02.07.
Einen umfangreichen Bilderthread findet man im Offroad-Forum, getrennt nach PKW, LKW und Motorrädern.
Weiter gings am Samstag!
Nach kurzer Nacht wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, die das innere meines Zelts erwärmten. Wieder ein wolkenloser Tag, perfektes Wetter :sonne:
Nach gemütlichem Frühstück gings hoch zur Messe, zum zweiten Rundgang.
Hier ein paar Eindrücke des zweiten Rundgangs:
Extrem-Mobil stellte einige schöne Toyota-Modelle aus.

Toll dieser Tomcat, umgebaut für Rollstuhlfahrer

Matzker hatte einen Teil seiner Modellpalette dabei. Immer wieder faszinierend, was man so in einen Defender an Kohle reinstecken kann, wenn man mag.

Auch bei Conti findet man nicht nur langweilige PKW-Reifen, sondern auch diesen coolen Matschreifen ![]()


(ob der Defender noch lenken kann, konnte ich allerdings nicht herausfinden)
Den m.E. coolsten Stand auf der Messe hatte aber das Buschtaxi-Forum. Viele ältere Landcruiser Modelle waren ausgestellt, es gab für jeden der vorbeikam einen Kaffee, coole T-Shirts oder eine Fantasse.

Es gab natürlich noch viele kleinere Stände, die hier alle aufzuzählen zu weit gehen würde. Man könnte sich einen ganzen Tag auf der Messe damit beschäftigen rumzustöbern, was es alles neues gibt. Ausnahmslos alle Aussteller, mit denen ich mich unterhalten habe, waren guter Stimmung und haben jede Frage geduldig beantwortet. Auch sonst besticht die Messe durch ihr lockere Atmosphäre, es kommt auf dem Aufstellungsgelände kein Stress auf, jeder freut sich irgendwie, einfach dort zu sein.
Zum Abschluss noch ein Wagen, der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn hier noch gesondert zeigen möchte. Ein Mitsubishi Pajero mit Klappdach. Eine Kooperation des Autohauses Maier und Tom’s Fahrzeugtechnik. Der Wagen ist innen für Reisen umgebaut, trotzdem bleibt die hintere Sitzbank erhalten.
Vielleicht eine Alternative für die Zukunft? Im Alltag ein bequemer Wagen, auf Reisen kann man trotzdem die Annehmlichkeiten eines Klappdachs genießen.

*Fotos: mudterrain.de
Schon fast traditionell am Fronleichnamsdonnerstag startet die Abenteuer und Allrad Messe in Bad-Kissingen. Nachdem ich letztes Jahr während der Messe in Portugal unterwegs war, werde ich dieses Jahr am Freitag und Samstag wieder vor Ort sein.
Ich werde dann hinterher berichten, was es so neues zu entdecken gab.
Hier noch die offizielle Pressemeldung zur Messe:
Wenn die „ABENTEUER & ALLRAD“ in der Zeit vom 03. – 06.
Juni 2010 zum wiederholten Male in Bad Kissingen stattfindet, dann ist es nicht nur „Europas größte Off-Road-Messe“, die in eine neue Auflage geht. Längst ist die „ABENTEUER & ALLRAD“ das Off-Road-Spektakel des Jahres geworden, das nicht nur weit über 200 Aussteller aus aller Welt sondern knapp 45.000 Besucher aus ganz Europa nach Unterfranken lockt.
Präsentiert wird nicht mehr nur ausschließlich das gesamte Angebotsspektrum der internationalen Off-Road- und Allrad-Szene – von den wichtigsten 4×4-Serienfahrzeugen über Quads, ATVs und Pick Up`s bis hin zu Expeditionsmobilen, Wüstenfahrzeugen, Wohnmobilaufbauten und Trucks.
Die „ABENTEUER & ALLRAD“ hat sich längst zu einem ganzheitlichen Off-Road- und Outdoor-Event entwickelt, auf dem der Besucher auch all jene Dinge bestaunen und kaufen kann, die mit den Fahrten abseits befestigter Wege in direkter Verbindung stehen. Zeltaufbauten aller Art, Caravaning-Zubehör, riesige Reisemobile für Expeditionen in die Wüsten dieser Erde sowie nahezu alles an Outdoor-Equipment, was man sich nur erdenken kann.
Geländewagen-Clubs werden in 2010 ebenso wieder vertreten sein, wie international führende Anbieter weltweiter Abenteuer und Rallye-Reisen, die sich auf der „ABENTEUER & ALLRAD“ unter der Bezeichnung „Rallye-Camp“ zusammengeschlossen haben. Erstmals im vergangenen Jahr ins Leben berufen, werden die ausstellenden Rallye-Veranstalter erneut gemeinsam über ihre Touren rund um den Globus berichten und den Besuchern Rede und Antwort stehen.
Ein weiteres Highlight der diesjährigen Auflage dürfte denn auch wieder der Auftritt von Land Rover Deutschland werden. Bereits in 2009 sorgte der Messestand des britischen Geländewagenherstellers für riesiges Interesse unter den Besuchern. Der „Land-Rover-Experience-Stand“ bietet nicht nur einen spektakulären Fahrparcours sowie eine Ausstellung historischer und aktueller Fahrzeugmodelle, sondern auch eine anschließende Pressekonferenz mit dem ehemaligen Formel 1-Piloten Christian Danner. Ebenso großes Interesse sollte auch der Auftritt von Jeep Deutschland hervorrufen. Vor einigen Jahren erstmals auf der „ABENTEUER & ALLRAD“ präsent, gibt sich einer der bedeutendsten Hersteller von Geländewagen weltweit erneut ein Stelldichein.
Obligatorisch ist der speziell für die Messe eingerichtete Campingplatz, wie auch der kostenlose Bus-Shuttle vom ebenfalls kostenlosen Messeparkplatz mit über 4.000 Parkmöglichkeiten hinauf ins weitläufige Messegelände. Nicht fehlen wird auch wieder ein tägliches Gewinnspiel, bei dem es zahlreiche attraktive Preise wie Equipment, Spezialreifen, Zelte und vieles mehr zu gewinnen geben wird.
„ABENTEUER & ALLRAD 2010“ ist mehr als nur die größte und bedeutendste Off-Road-Messe des Jahres – es ist das Off-Road und Allrad-Spektakel schlechthin.
Mit dem besten Ergebnis in der Geschichte der “Auto Bild Allrad” hat der Toyota Land Cruiser V8 D-4D den Dauertest der Fachzeitschrift bestanden. Nie zuvor habe ein Fahrzeug “den strapaziösen Dauertest so problemlos und zuverlässig absolviert wie der große Land Cruiser mit dem 286-PS-Diesel”, schreibt das Fachmagazin für 4×4-Modelle. Mehr als 80.000 Kilometer Testbetrieb, darunter auch Einsätze in schwerem Gelände sowie als Zugfahrzeug, konnten der robusten Allradlegende von Toyota nichts anhaben.
Weder Pannen noch Startversager machten dem Land Cruiser zu schaffen, schreibt die Redaktion in dem Bericht mit dem Titel “Der Musterknabe”. Auch durchgebrannte Glühlampen, eingerissene Wischerblätter oder Reifenschäden waren nicht zu beklagen. Selbst ein Marderangriff blieb folgenlos, weil das Tier es laut Bericht nicht schaffte, den üppig dimensionierten Wasserschlauch zu beschädigen.
Damit liefert der Dauertest der “Auto Bild Allrad” einen eindrucksvollen Beleg für die hohe Fahrzeugqualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit des Land Cruiser, der seit fast 60 Jahren das Allradprogramm von Toyota krönt. Er verbindet Langlebigkeit und Geländegängigkeit mit einem außergewöhnlichen Maß an Antriebskomfort. Der Land Cruiser V8 wird von einem 210 kW (286 PS) starken 4,5-Liter D-4D Achtzylinder-Dieselmotor angetrieben. Moderne Fahrwerks-, Dämpfer- und Assistenzsysteme optimieren den Fahrkomfort auf der Straße und unterstützen den Fahrer beim Meistern schwierigster Geländepassagen. Auch diese aufwändige Technik erwies sich im Dauertest als äußerst zuverlässig.
Quelle: Toyota Presse
Gestern wurde der begehrte OFF-ROAD Award der gleichnamigen deutschen Zeitschrift verliehen. Da die OFF-ROAD die letzte ihrer Art in Deutschland ist (da gibts noch ein Konkurrenzblatt, dessen Namen ich eben spontan vergessen habe), dürfte die Auszeichnung umso wertvoller machen.
Die Ergebnisse im Geländewagenbereich zeigen auch, dass die Leser sehr fachkundig sind
. V.a. für Toyota war der Award dieses Jahr sehr erfolgreich. Nach den Querelen mit den defekten Gaspedalen der letzten Wochen, was das sicherlich mal ein angenehmes Event für die Verantwortlichen.
Genug gelabert, hier die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien:
Kategorie 2: Luxus-Geländewagen

… dazwischen gibts noch ein paar Klassen mit höhergelegten Kombis und anderem Gedöns, die überspringe ich mal hier
.
Die Ergebnisse der anderen Klassen und Sonderawards findet ihr auf der Webseite der OFF-ROAD.
Fotos: autoreporter.net / toyota.com.au
Ergebnisse: blog.buschtaxi.org
4×4 ist gut – 6×6 ist besser! Mercedes-Benz hat den weltweit ersten zivilen Zetros Hauben-Lkw mit dieser Achsformel an den Energieversorger Eltel in Finnland ausgeliefert. Drei Achsen – sechs Räder – und alle angetrieben. Eltel Networks Oy mit Sitz in Espoo bei Helsinki ist größter Dienstleister in Nordeuropa bei Netzwerken für Energieversorgungs- und Telekommunikationsunternehmen. Der Zetros wird für den Bau und die Instandhaltung von Stromleitungen unter extremen Bedingungen eingesetzt: Tiefste Minusgrade, Eis und Schneestürme, dazu ein schwieriges Gelände mit viel Matsch und extremen Steigungen – hier überall muß der Zetros durchkommen, um eine beispielsweise unter Schneelast geborstene Überlandleitung in kürzester Zeit zu erreichen und wieder in Stand zu setzen.
Und das garantiert das Konzept des Mercedes-Benz Zetros:
Permanenter Allradantrieb mit zweistufigem Verteilergetriebe und Geländeübersetzung von 1 : 1,69 zur Erhöhung der Zugkraft unter extremen Bedingungen.
Verstärkter Rahmen mit offenen C-Profil-Längsträgern und geschraubten C-Profil-Querträgern mit innen liegende Verstärkungen für höchste Belastbarkeit. Hoch stabiler Rahmenkopf zum Anbau von Frontgeräten und um das Fahrzeug anzuheben. Hohe Flexibilität für individuelle Aufbauten
Einzelbereifung für zusätzliche Traktionsvorteile, da die Hinterräder in der Spur der Vorderräder fahren. Viel Bodenfreiheit durch Reifen der Größe 14.00 R 20.
Durch die Haube und das Fahrerhauses hinter der Vorderachse ergeben sich konstruktionsbedingt wertvolle Vorteile für den Fahrer: Die günstige und gleichmäßige Gewichtsverteilung ergibt ein ruhiges Fahrverhalten in schwierigem Gelände. Für den Fahrer und Besatzung im tagelangen Einsatz ein nicht unerheblicher Komfort-Gewinn.
„Überlandleitungen baut man abseits von befestigten Wegen. Da brauchen unsere Leute das beste Material. Gleichzeitig muss man sich so umweltschonend wie möglich durch die Natur bewegen. Die großen Gummireifen des Zetros beeinträchtigen den Waldboden viel weniger als Kettenfahrzeuge“, schwärmt denn auch Juha Luusua, CEO von Eltel Networks, anlässlich der Übergabe des Fahrzeugs.
Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Special Trucks : „Die Finnen sind bekannt dafür, dass sie die beste technische und wirtschaftliche Lösung wählen. Der neue Zetros ist genau das richtige Fahrzeug, das den Anforderungen und Bedingungen entspricht, um in Lappland den Bau und die Instandhaltungsarbeiten der Überlandleitungen unter Extrembedingungen sicher zu stellen.“
Der Zetros ist mit einem 240 kW (326 PS) starken bzw. satten 1.300 Nm Drehmoment Reihensechszylinder Dieselmotor ausgestattet. Der Motor ist auch ohne Kippen des Fahrerhauses zugänglich. Durch die niedrige Bauweise können lange Ausrüstungsgegenstände über das Fahrerhaus ragen. Für Eltel wurde das im Mercedes-Benz Werk Wörth gebaute Fahrzeug mit einem Hiab-Teleskopkran ausgerüstet, der eine Höhe von rund dreißig Metern über dem Erdboden erreicht. Hinter dem Kran ist eine Aluminiumpritsche zur Aufnahme von Montagematerialien sowie Krangreifer und Personentransportkorb montiert.
Der erste Einsatz des neuen Offroaders in der Eltel-Flotte ist der Bau einer 220 kV Starkstromleitung in Lappland. Auf der 90 Kilometer langen Strecke zwischen Sodankylä und Levi – bekannt für Weltcup-Skirennen – werden 310 Strommasten errichtet, die sechs Kabel tragen sollen. Baubeginn ist jetzt, Dezember 2009, die Fertigstellung ist für Dezember 2010 geplant.
Quelle: Auto-Reporter.NET/um
Rechtzeitig zur Premiere des neuen Land Cruiser hat sein Vorgänger noch einmal seine Steherqualitäten bewiesen – und das gleich sechsfach. Der Toyota Land Cruiser war das offizielle Fahrzeug der XWORLD Tour 2008/2009. Dieses gewaltige Off Road Abenteuer führte die sechs Geländewagen und ihre Besatzungen in 20 Monaten über 120.000 Kilometer und 34 Länder auf zwei Kontinenten – Europa und Asien.
Gestartet war der Tross aus Off Road Enthusiasten und professionellen Reiseführern am 8. März 2008 in Bremen. Genau dort, im Übersee-Museum, wurde am 7. November dieses Jahres auch die glückliche Rückkehr der Besatzungen und ihrer unverwüstlichen Autos gefeiert. Sie waren zunächst durch Zentralasien zum Himalaya gefahren, hatten die höchsten Pässe Nepals überquert, die Wüste Gobi durchfahren und in Indonesien ein vom großen Tsunami schwer getroffenes Dorf besucht.
Die Tour-Teilnehmer wechselten etwa alle 14 Tage, schliefen in Hotels, oft kam aber auch die Camping-Ausrüstung zum Einsatz. Veranstalter der XWORLD Tour ist die Firma HANSA-FLEX, Weltmarktführer in Hydrauliktechnik. Die weitgehend serienmäßigen Land Cruiser mit 3.0-Liter-Diesel und 173 PS waren für diesen besonderen Einsatz höhergelegt, mit Suchscheinwerfern und Seilwinden, Schnorcheln für Wasserdurchquerungen sowie Funk- und Navigationsgeräten ausgestattet. Dazu gab es Kompass, Höhenmesser, Luftdruckanzeige, Feuerlöscher, Bordapotheke und einen großen Dachträger für Ersatzreifen und Diesel-Kanister.
Wer die Tour nochmal nacherleben möchte, kann sich die Impressionen auf der Webseite der XWORLD-Tour anschauen.
Es gibt ihn leider nur in den USA, von der Größe her ungefähr vergleichbar mit unserem Hilux. In den USA ist er der “kleine” Bruder des Tundra.
Hier ein Testvideo des Magazins Roadfly.com . Leider keine Offroad-Aufnahmen, aber trotzdem interessant.
Video einer ersten Testfahrt im Ford F-150 SVT Raptor
Sie sind nicht ganz so luxuriös ausgestattet wie ein Wohnwagen, bieten aber deutlich mehr Komfort als ein gewöhnliches Zelt: Zeltanhänger. Seit 2006 bietet die kleine Hamburger Firma 3Dog Camping die Modelle Scout- und Traildog an. Mit dem Offroader gesellt sich nun der einzige in Deutschland gefertigte geländegängige Klappzeltanhänger dazu, der auch auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (29.8.-6.9.2009) vorgestellt wird. Die Besonderheit der Konstruktion: Die Achse wird nach Kundenwunsch gebaut und erlaubt so die gleiche Bereifung wie für das Allrad-Zugfahrzeug, was zusätzliche Ersatzräder spart.
Auch wenn er nur rund 410 Kilogramm wiegt und lediglich 3,45 Meter lang ist, so ist der Offroader doch eine stattliche und auffällige Erscheinung. Dafür sorgen 38 Zentimeter Bodenfreiheit, die Offroad-Reifen und seitlich angebrachte Reservekanister. Der Hersteller gibt mindestens 45 Grad Seitenneigung sowie 57 Zentimeter Wattiefe für Flussdurchquerungen an. Mehr noch als diese Zahlen überzeugen jedoch der vorbildlich einfache Klappmechanismus, sinnvolle Detaillösungen und vor allem die Materialqualität.
Nach Entfernen der Wetterschutzplane, die stabil mit einem rundum laufenden Reißverschluss mit dem Anhänger verbunden ist, geht der Zeltaufbau sprichwörtlich leicht von der Hand. Ein Zug an einer Querstange und ein weiterer Griff am Zeltstoff genügen, um die Behausung binnen einer Minute aufzustellen. Es müssen lediglich zwei Teleskopstangen arretiert und der Fußboden glatt gezogen sowie bei Bedarf mit ein paar Heringen fixiert werden.
Auch der Zusammenbau gestaltet sich beinahe genauso mühelos. Es dauert lediglich ein paar Momente länger, damit der Stoff so liegt, dass er sich beim nächsten Aufbau automatisch wieder richtig entfaltet. Ein zweites Paar Hände ist beim Zeltabbau allerdings hilfreich, während der Aufbau problemlos von einer Person bewältigt werden kann. Für die leicht verständlich verfasste und schön illustrierte Gebrauchsanleitung erhielt 3Dog Camping im Juli den „Outdoor Industry Award 2009“ des International Forum Design Hannover.
Der von uns getestete Offroader war für einen Basispreis von 10 220 Euro mit dem Zelt Scoutdog bestückt, das 8,34 Quadratmeter groß ist. Es verfügt über dem Anhänger über ein bequemes 2,10 Meter langes und 1,80 Meter breites Bett, für das optional auch Federteller für noch höheren Schlafkomfort lieferbar sind. Dazu gibt es einen 4,4 Quadratmeter großen Wohnbereich mit 1,95 Metern Stehhöhe. Das Material wirkt qualitativ hochwertig und robust. Der klassische Canvasstoff kommt von einem australischen Zeltspezialisten, der Rest ist made in Germany und teilweise eigens für die Hamburger Firma angefertigt. Zweckmäßigkeit bestimmen Detaillösungen wie zum Beispiel eine gut gegen Wasser geschützte Öffnung zur Verlegung eines Stromkabels ins Zelt und vier kleine Aufbewahrungstaschen. Alle Eingänge und Fensteröffnungen sind mit einem dichten Moskitonetz geschützt. Die Seitenzeltwand des Wohnbereichs lässt sich zudem sinnvoll als Sonnensegel nutzen. Konstruktiv voll überzeugen kann auch das sich beim Hochkurbeln selbst arretierende Bugrad der Deichsel.
Optional lässt sich das Grundmodell um ein kleines Küchenmodul erweitern. Es bietet eine Zweiflammen-Gaskocher und eine Spüle inklusive 40 Liter Wassertank. Die kleine Koch- und Waschgelegenheit wird einfach in die Heckklappe eingehängt. Die Wohnfläche ist zudem durch ein Anbauzelt als Zubehör um mehr als neun Quadratmeter erweiterbar. Wer statt des Scoutdog das größere und 1000 Euro teurere Zelt Traildog wählt, erhält von vorneherein elf Quadratmeter Wohn- und Schlaffläche mit der Option diese auf bis zu 36 Quadratmeter zu erhöhen.
Der 1280 Liter große Stauraum bleibt bei allen 3Dog Camping-Anhängern unberührt und ist im Fall des Offroaders sowohl von der Heckklappe aus als auch über das hochklappbare Bett zugänglich. Wer noch mehr Gepäck verstauen möchte, kann sich als Zubehör eine stabile Transportkiste für die Deichsel bestellen. Das Leergewicht des Geländegängers beträgt einschließlich Zelt rund 410 Kilogramm, das maximale zulässige Gesamtgewicht liegt bei 1,5 Tonnen.
Wie die reinen Straßenmodelle ist auch der Offroader nebenbei als reiner Transportanhänger nutzbar: Der mit vier Spezialverschlüssen fixierte Zeltaufbau ist abnehmbar. Alle Anhänger sind zudem für 100 km/h freigegeben.
Rund 400 Trail- und Scoutdog hat 3Dog camping seit der Gründung vor dreieinhalb Jahren verkauft – mit steigender Tendenz. Geschäftsführer Julian Nocke hat die Idee für seine Konstruktion nach einer anderthalbjährigen Weltreise aus Australien mitgebracht. Von dort stammt auch der ungewöhnliche Firmenname im Zeichen der drei Hunde. Die Ureinwohner des fünften Kontinents, die Aborigines, bezeichnen eine kalte Nacht als „3 dog night“, wenn sie drei Hunde um sich herum zum Warmhalten benötigen.
Quelle: auto-reporter.net