Vorstellung VW Touareg

Volkswagen startet jetzt mit dem neuen Touareg in sein Hybrid-Zeitalter. Mit der zweiten Generation des 2002 eingeführtes Touareg bietet VW erstmals den Hybridantrieb in einem Serienmodell an.

Der Kunde kann mit dem neuen Touareg Hybrid das erste SUV eines deutschen Herstellers kaufen. Mit 73.500 Euro ist dieses Modell keineswegs preiswert, aber das neue Topmodell der Palette. Sowohl den V8-Benziner als auch den W12 gibt es für den neuen Touareg nicht mehr. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,2 Litern auf 100 Kilometern will der VW Touareg Hybrid im Segment der SUVs neue Maßstäbe setzen. Der Verbrauch eines Vierzylinders, aber die Kraft eines Achtzylinders sind ein Trend, der nicht auf Verzicht programmiert ist.

Der per Kompressor aufgeladene V6-Direkteinspritzer mit 3,0 Liter Hubraum leistet 333 PS (245 kW). Entscheidend bei diesem Touareg ist, dass hier ein E-Motor (46 PS/34,3 kW) noch zusätzlich arbeitet, der als Hybridherz zwischen dem Verbrennungsmotor und dem neuen Achtstufen-Automatikgetriebe integriert ist. Hierdurch bietet der VW Touareg Hybrid eine Systemleistung von 380 PS (279 kW) und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern. In der Reserveradmulde im Heck ist die Nickel-Metallhydrid-Batterie (NiMH) untergebracht, die die Antriebsenergie des E-Motors speichert.

Der neue VW Touareg kann effizientes Autofahren aber auch preiswerter bieten: Genau 22.800 Euro weniger kostet das Einstiegsmodell als der Hybrid. Der Touareg V6 TDI BlueMotion Technology kostet 50.700 Euro. Hier sorgt der bewährte 3,0-Liter V6-TDI mit 240 PS (176 kW) für ordentliche Fahrleistungen (218 km/h schnell, Drehmoment von 550 Nm) und einen Verbrauch von 7,4 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern. Wer auf seine acht Zylinder nicht verzichten möchte, der bekommt mit dem Touareg V8 TDI (70.800 Euro) ein ganz besonderen Leckerbissen. Dieser moderne Common-Rail-Direkteinspritzer-Diesel leistet 340 PS (250 kW) und verwöhnt mit einem bulligen Drehmoment von 800 Newtonmetern ab 1.750 Umdrehungen pro Minute. Der V8 TDI löst den V10 TDI (313 PS/230 kW) im Touareg ab. Vorteil: Der V8 TDI verbraucht mit 9,1 Litern auf 100 Kilometern fast drei Liter weniger als der nicht mehr zeitgemäße V10 TDI. Abgerundet wird das Modellprogramm vom Touareg V6 FSI, dessen Benziner 280 PS/206 kW auf die Straße bringt.

Apropos Straße – den permanenten Allradantrieb gibt es für den Touareg in zwei Versionen: 4Motion mit Torsen-Verteilergetriebe und 31 Grad Steigfähigkeit für leichtere Geländeeinsätze oder den 4XMotion mit Zentraldifferential, Reduktionsgetriebe und einer Steigfähigkeit von 45 Grad. Das „Terrain Tech Paket“ kostet 1.900 Euro und ist nur in Verbindung mit dem V6 TDI lieferbar. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

Vorstellung Nissan Patrol

Nissan Patrol

Nissan Patrol

Grausam!

Die Kiste, die von Nissan diese Woche in Abu Dhabi vorgestellt wurde, kann ich leider nicht anders beschreiben. Der Patrol war immer ein ehrlicher Geländearbeiter, der sich sowohl auf langen Reisen, bei der täglichen Arbeit oder auch bei Motorsportveranstaltungen bewiesen hat.

… und jetzt kommt der Nachfolger! Herausgekommen ist ein mit Elektronik vollgestopfter Klotz, der anscheinend v.a. für die Ölscheichs im Nahen Osten entworfen wurde. Es gibt keine Starachsen mehr, keinen Leiterrahmen, dafür jede Menge Elektronikspielzeug :-( .

Ich finde es einfach schade, dass Nissan anscheinend nicht gewillt war, den Klassiker vernünftig weiterzuentwickeln. Toyota wird sich freuen, denn für die nutzwertorientieren Käufer (z.b. in Australien), gibt es zum HZJ keine vernünftige Alternative mehr. Die einzige Hoffnung die bleibt ist, dass Nissan vielleicht den “echten” Patrol auch weiterhin anbieten wird. Irgendwie kann ich mir gerade nicht vorstellen, dass man den Markt der Geländearbeitstiere einfach der Konkurrenz überlassen wird.

Weitere Informationen findet ihr bei Auto-Motor und Sport und im Autoblog.

Neuer VW Touareg mit Hybridantrieb

VW Touareg Hybrid

VW Touareg Hybrid

Der Volkswagen Konzern gibt 2010 kräftig Gas und enthüllt gleich mehrere neue Modelle in einem Monat. Konzernmarke Audi hatte gerade einen Tag zuvor via Internet den neuen A1 enthüllt. Wenige Stunden später folgte schon die Weltpremiere des neuen Touareg, der im Rahmen einer „Late Night Show“ von TV-Showmaster Thomas Gottschalk vorgestellt wurde. Und das Feuerwerk an Neuheiten wird in diesem Jahr nicht zur Ruhe kommen. Bereits drei Wochen vor dem Genfer Automobilsalon Anfang März feierte der komplett neu entwickelten Touareg seine Weltpremiere in München, bei der TV-Guru Gottschalk auch schon mal über die Konkurrenz gerne lästerte, „die sehen aus wie Autos sind, aber keine.“ Nun ja, und der Touareg ist ja eins, schließlich hat er mit der „Dakar“, die härteste Rallye der Welt gewonnen.

VW bietet für den 4,80 Meter langen Touareg (plus 4,3 Zentimeter) zum Verkaufsstart im April 2010 drei Triebwerke an: Der 3,6-Liter-V6-Benzin-Direkteinspritzer FSI (280 PS/206 kW), der 3,0-Liter V6 TDI (240 PS/176 kW) und der 4,2-Liter V8 TDI (340 PS/250 kW) – im Durchschnitt sind sie um fast 20 Prozent sparsamer als beim Vorgänger. Und als technischer Leckerbissen darf der Hybridantrieb im Touareg gelten. Er ist die neue Topmotorisierung – der V10 TDI und W12 werden nicht mehr angeboten – und verbindet die Leistung eines klassischen Achtzylindermotors mit dem Verbrauch eines Sechs-/Vierzylinder-Triebwerks. Hintergrund: Der neuen Touareg Hybrid ersetzt auf den europäischen und amerikanischen Märkten den bisherigen V8-Benziner. Damit setzt Volkswagen seine erfolgreiche Downsizing-Strategie fort. Und in der Grundversion wurde der VW Touareg sogar 208 Kilo leichter.

Als in Europa bislang einzigen SUV eines deutschen Herstellers wird es den neuen Touareg in einer Hybridversion geben. Die Antriebseinheit des mit einer Hochvolt-Batterie ausgestatteten Touareg Hybrid besteht im wesentlichen aus dem per Kompressor aufgeladenen V6 TSI (Benzin-Direkteinspritzer mit 333 PS/245 kW), dem Achtstufen-Automatikgetriebe und dem zwischen Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe integrierten Hybridmodul. Dieses Modul wiegt gerade mal 55 kg, der E-Motor leistet (47 PS/34 kW). VW versichert, wenn der V6 TSI und der E-Motor gleichzeitig arbeiten, steht eine Leistung von 380 PS/279 kW und eine Drehmoment von 580 Nm zur Verfügung. Und mit einem Verbrauch von 8,2 Litern setzt er unter den voll geländetauglichen SUV mit Benzinmotor Maßstäbe. Der Touareg Hybrid kann bis zu 50 km/h rein elektrisch.

Mit dem Dieselmotor ausgerüstete, markiert der Touareg V6 TDI mit 7,4 Litern Durchschnittsverbrauch künftig den Bestwert im Segment der echten Geländewagen. Beide Versionen, der Touareg Hybrid und V6 TDI, sind die sparsamsten Benzin- und Diesel-SUV ihrer Klasse, die je in Europa gebaut wurden. Neu im Touareg: Die Parkbremse wird auf Knopfdruck aktiviert, automatisch stellt sich der Motor (V6-Versionen) an Ampeln ab und startet erneut, sobald der Fahrer die Fuß-Bremse löst (Start-Stop-System).

Unter Berücksichtigung sparsamer Verbrauchswerte wurde auch der serienmäßige Allradantrieb verbessert. In der Grundversion („4Motion”) verfügen alle Touareg über einen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsenverteilergetriebe (Steigfähigkeit 31 Grad). Wie schon der kleinere Bruder Tiguan Track & Field verfügt der Touareg zudem über ein „Offroad-Fahrprogramm”, das per Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf spezielle Geländefahrten abstimmt, den Bergabfahrassistent aktiviert und die Schaltpunkte des Automatikgetriebes anpasst. Zudem kann der Touareg V6 TDI samt „Terrain-Tech-Paket” statt mit dem Torsendifferential mit einem noch stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe inklusive Untersetzungsstufe und einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Mitten- und Hinterachsdifferential geordert werden (Steigfähigkeit 45 Grad). Diese Version besitzt wie die erste Touareg Generation einen Drehschalter, über den der Fahrer den Wagen jetzt per fünf Stufen an den jeweiligen Einsatz anpasst: So gerüstet, bewältigt der neue VW Touareg jedes Terrain. Da wird selbst eine „Dakar“ zur Spielwiese. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

OFF-ROAD Award 2010

Gestern wurde der begehrte OFF-ROAD Award der gleichnamigen deutschen Zeitschrift verliehen. Da die OFF-ROAD die letzte ihrer Art in Deutschland ist (da gibts noch ein Konkurrenzblatt, dessen Namen ich eben spontan vergessen habe), dürfte die Auszeichnung umso wertvoller machen.

Die Ergebnisse im Geländewagenbereich zeigen auch, dass die Leser sehr fachkundig sind ;) . V.a. für Toyota war der Award dieses Jahr sehr erfolgreich. Nach den Querelen mit den defekten Gaspedalen der letzten Wochen, was das sicherlich mal ein angenehmes Event für die Verantwortlichen.

Genug gelabert, hier die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien:

Kategorie 1: Geländewagen

  1. Toyota Land Cruiser J15 (35,5%)
  2. Jeep Cherokee (24,5%)
  3. Suzuki Jimny (10,5%)

Kategorie 2: Luxus-Geländewagen

  1. Mercedes-benz G-Klasse (18,8 %)
  2. Land Rover Discovery (15,2 %)
  3. Porsche Cayenne (10,7 %)

… dazwischen gibts noch ein paar Klassen mit höhergelegten Kombis und anderem Gedöns, die überspringe ich mal hier ;) .

Kategorie 6: Klassiker

  1. Toyota Land Cruiser HZJ76 (23,9 %)
  2. Mercedes-Benz G Pur (21,5 %)
  3. Jeep Wrangler (21,2 %)

Kategorie 7: Pickups

  1. Toyota Hilux (23,7 %)
  2. Land Rover Defender (21,1 %)
  3. Mitsubishi L200 (10,5 %)

Die Ergebnisse der anderen Klassen und Sonderawards findet ihr auf der Webseite der OFF-ROAD.

Fotos: autoreporter.net / toyota.com.au
Ergebnisse: blog.buschtaxi.org

Dakar 2010: Résumé des X-raid Teams

Dakar 2010: Volkswagen verteidigt Dakar-Titel mit Dreifachsieg

Triumphale Titelverteidigung in Südamerika: Volkswagen hat zum zweiten Mal in Folge und einschließlich 1980 zum dritten Mal insgesamt die legendäre Rallye Dakar gewonnen. Nach einem Showdown in Blau feierten im Ziel der härtesten Herausforderung im weltweiten Motorsport die Volkswagen Duos und ihre Race Touareg mit TDI-Antrieb einen souveränen Dreifachtriumph. Dabei setzten sich Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) nach einem packenden Finale auf dem 202 Kilometer langen Schlussspurt am 14. und letzten Rallye-Tag mit nur 2.12 Minuten Vorsprung gegen ihre Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) durch. Rang drei eroberten Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA).

Die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) belegten den siebten Platz. „Ich bin unheimlich stolz auf unsere Mannschaft. Was Fahrer, Beifahrer und das gesamte Team an jedem einzelnen Tag der Rallye Dakar geleistet haben, ist enorm. Mit dem Dreifach-Triumph hat Volkswagen Motorsport die hoch gesteckten Ziele sogar noch übertroffen“, sagte Francisco Javier Garcia Sanz, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich Beschaffung, im Ziel der letzten Etappe.

Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen erklärte: „Vor drei Wochen ist ein hoch motiviertes Volkswagen Team mit dem Ziel angereist, den ‚Dakar‘-Titel des Vorjahres erfolgreich zu verteidigen. Mit dem Dreifachsieg ist Volkswagen etwas Historisches gelungen. Wir sind in Südamerika nicht nur ungeschlagen, wir sind auch weiterhin der einzige Hersteller, der die härteste Rallye der Welt mit einem Auto mit Diesel-Antrieb gewonnen hat. Bis zum Ziel haben die Volkswagen Piloten den ‚Dakar‘-Sieg unter sich ausgemacht – mit teils harten, aber fairen Mitteln. Genau so packend stellen wir uns Motorsport vor. Mein Glückwunsch gilt daher allen Volkswagen Duos, die allesamt verdiente Sieger gewesen wären.“

Die Wolfsburger Marke bleibt damit der einzige Hersteller, der bislang die Automobilwertung der Rallye Dakar mit Diesel-Antrieb gewann. Bereits 2009 war die TDI Technologie in Argentinien und Chile tonangebend. Neben der Effizienz der Diesel-Direkteinspritzungstechnik des Volkswagen Konzerns war die Standfestigkeit der Race Touareg der Schlüssel zum „Dakar“-Erfolg 2010. Angesichts extremster Belastungen erwies sich der 300 PS starke Race Touareg nicht nur als standfestestes, sondern auch als schnellstes Fahrzeug: Sieben von 14 möglichen Etappensiege und elf Führungstage schlagen für den Allradler aus Wolfsburg zu Buche.

Dabei hielt die sportliche Entscheidung bis zum Zielstrich Beobachter und Fans in Atem: Carlos Sainz/Lucas Cruz, Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk sowie Mark Miller/Ralph Pitchford führten seit der fünften Etappe die Rallye Dakar in dieser Reihenfolge an. Doch eine Vorentscheidung war zu keinem Zeitpunkt gefallen. Mit einem starken Schlussspurt kämpften sich Al-Attiyah/Gottschalk an ihre Volkswagen Teamkollegen Sainz/Cruz in einem offenen und harten, aber fair ausgetragenen Duell um Sekunden immer weiter an die Spitzenposition heran. Besonders auf Dünenpassagen – die erneut eines der Herzstücke der „Dakar“ bildeten – machte das katarisch-deutsche Duo Boden gut, während auf schnellen und kurvenreichen Schotterabschnitten das spanische Duo Sainz/Cruz den Ton angab.

So abwechslungsreich der Kampf in der Gesamtwertung war – zwei Tagessiege gingen an Sainz/Cruz, vier an Al-Attiyah/Gottschalk, einer an Miller/Pitchford –, so herausfordernd erwies sich die 32. Auflage der Rallye Dakar: Neben vielfältigen Wertungsprüfungen im weichen, teils puderartigem Sand sowie in turmhohen und endlosen Dünenfeldern der Atacama-Wüste im Norden Chiles standen auch Schotterabschnitte sowie Passagen durch riesige Geröllfelder auf dem Programm. Die facettenreiche Härteprüfung mit mehrfach täglich wechselndem Terrain, zwei Andenüberquerungen, Passagen durch die trockenste Wüste der Welt, der Atacama, sowie Teilstücke in der legendären Pampa bewältigte der Volkswagen Race Touareg mit Bravour. Stets war ein Race Touareg unter den Top Drei der Tageswertung zu finden, 27 von 42 möglichen Top-3-Platzierungen gingen auf den 14 Etappen jeweils nach Wolfsburg.

Für die neuen „Dakar“-Sieger Carlos Sainz und Lucas Cruz setzte sich in Argentinien und Chile vor Millionen von Fans entlang der Tagesetappen ein Siegeszug fort. Als neu formiertes Duo im Volkswagen Race Touareg blieb das spanische Zweiergespann auch im dritten gemeinsamen Einsatz ungeschlagen und sorgte für einen neuen Superlativ in der Geschichte der „Dakar“: Noch nie zuvor konnte ein Spanier die legendäre Wüstenrallye in der Automobilwertung für sich entscheiden. Bereits zuvor hatten Sainz/Cruz die Rallye dos Sertões im Juni und Juli 2009 sowie die Silk-Way-Rallye im September 2009 für sich entschieden.

Endstand nach der 14. Etappe:

  1. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) Volkswagen Race Touareg
  2. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) Volkswagen Race Touareg
  3. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) Volkswagen Race Touareg 2
  4. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F) BMW X3 CC
  5. Guerlain Chicherit/Tina Thörner (F/S) BMW X3 CC
  6. Carlos Sousa/Matthieu Baumel (P/F) Mitsubishi Racing Lancer
  7. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) Volkswagen Race Touareg
  8. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA) Hummer
  9. Orlando Terranova/Pascal Maimon (RA/F) Mitsubishi Racing Lancer
  10. Guilherme Spinelli/Filipe Palmeiro (BR/P) Mitsubishi Racing Lancer

(auto-reporter.net/pha)

Europapremiere auf der Brüssel Motorshow für den neue Mitsubishi L200 Pick-up

Auf der am 14. Januar startenden Brüssel Motorshow feiert der neue L200 sein Europa-Debut. Außen bulliger, innen komfortabler, so präsentiert er sich vier Jahre nach seiner Markteinführung. Mit rund 55.000 Zulassungen bestimmt der Mitsubishi L200 seit 1993 den Pick-up Markt in Deutschland und ist damit der meistverkaufte Pick-up überhaupt.

Wie bereits die bisherigen L200-Modelle, wird auch der der Neue in drei Karosserieversionen angeboten – als Einzelkabine, als Club Cab mit verlängerter Kabine/zweitürig und als Doppelkabine/viertürig.

Attraktive 2WD Einstiegsmodelle als Einzel- und Doppelkabine machen den neuen L200 jetzt für den gewerblichen Einsatz noch interessanter. Bereits ab 18.990 Euro ist der L200 mit 2,22 m langer Ladefläche und Heckantrieb erhältlich. Mit einem verstärkten Federpaket an der Hinterachse und angetrieben von einem 2.5 Liter DI-D starken Common-Rail Diesel mit 94 kW (128 PS) ist er das ideale Transportgerät für viele gewerbliche Einsätze. Für angemessene Transport-Kapazitäten sorgen bis zu 1.000 Kilogramm Nutzlast und eine gebremste Anhängelast von 1,8 Tonnen (bei 12% Steigung). Der Kraftstoffverbrauch beträgt moderate 7,2 bis 7,4 Liter auf 100 km.

Ab 21.990 Euro ist der L200 jetzt als Doppelkabine 2WD lieferbar. Er verfügt über die gleiche Motorisierung wie die Einzelkabine, bietet aber zusätzlich ein selbstsperrendes Hinterachsdifferenzial, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber.

Die Ladefläche ist bei allen Doppelkabine-Modellen deutlich gewachsen. Ein neues Ladepritschen-Design mit markanter Seitenlinie sowie eine um 18 cm verlängerte Ladefläche bieten ein deutliches Plus an Nutzwert.

Für den neuen L200 stehen drei Motorvarianten zur Auswahl. Das 2.5 Liter Common-Rail-Diesel Aggregat leistet in den 2WD-Varianten 94 kW (128 PS) und in den Allradversionen 100 kW (136 PS). In der Topversion bringt es der L200 2.5 Liter DI-D+ auf stattliche 131 kW (178 PS) bei einem Drehmoment von 400 Nm (Automatikversion: 350 Nm). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 179 km/h, der Kraftstoffverbrauch 8,1 Liter (kombiniert).

Auf Wunsch wird für den L200 2.5 DI-D+ Intense Doppelkabine ein elektronisch gesteuertes 5-Stufen Automatikgetriebe mit Sports Mode angeboten, das mit der INVECS-II-Technologie die Schaltzeitpunkte dem individuellen Fahrstil des Fahrers anpasst.

Ein neu gestaltetes Cockpit sorgt im Innenraum für noch mehr PKW-Atmosphäre. So gibt es in der Intense-Version unter anderem ein Multifunktions-Lenkrad, einen Licht/Regensensor, einen Cinch-Eingang, eine neue Cockpitverkleidung sowie ein Multifunktionsdisplay. Nach wie vor gibt es die elektrisch versenkbare Heckscheibe. Für PKW-Feeling sorgen auch Vordersitze mit komfortablerer Sitzpolsterung und verbessertem Seitenhalt.

Auch in Bezug auf die aktive Sicherheit setzt der L200 Maßstäbe in seinem Segment. Die “Intense” Varianten mit dem modernen Permanent-Allradantrieb “Super Select 4WD” und der Fahrstabilitäts- und Traktionsregelung “MASC/MATC” verschaffen dem L200 eine Alleinstellung im Feld der Mitbewerber.

Auf hohem Niveau präsentiert sich auch die passive Sicherheit. Sie umfasst unter anderem die von Mitsubishi entwickelte und patentierte “RISE”-Karosseriestruktur, ferner Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, Kindersitzverankerungen nach ISOFIX-Standard (äußere hintere Sitze, nur Doppelkabine), eine Sicherheitspedalerie und eine optimierte Front zum Fußgängerschutz. Darüber hinaus verfügt der 2,5 DI-D+ als Club Cab über Seitenairbags vorne und die Doppelkabine zusätzlich noch über Kopfairbags.

All diese Konstruktionsmerkmale machen den L200 zu einem sicheren Fahrzeug im Crash-Fall: Im aktuellsten NCAP Crash-Test hat der L200 Pick-up mit einer 4-Sterne-Wertung mit deutlichem Abstand als bester Testkandidat abgeschnitten und ein insgesamt gutes Ergebnis erzielt. Neben der 4-Sterne-Wertung für den Erwachsenen-Insassenschutz erzielte der L200 in der Seitencrash-Wertung sogar die maximal erreichbare Punktzahl.

Dakar 2010: Team HUMMER auf den Etappen 8-10

Etappe 8

Etappe 9

Etappe 10

Dakar 2010: Videozusammenfassung 10. & 11. Etappe

10. Etappe

11. Etappe

Dakar 2010: Team HUMMER auf der 6. und 7. Etappe

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